Ich hab ja immer neugierig mitverfolgt, wieviele Leute während meiner Zeit in Amerika mich bloglesend begleitet haben. Ich freu mich sehr, dass ich über die gesamte Zeit meines Aufenthalts eine treue Leserschaft hatte. Insgesamt muss ich sagen, dass ich überrascht bin, dass mein Projekt magdalenaatcornell so gut funktioniert hat.
Ich war immer eine leidenschaftliche, aber höchst sporadische Tagebuchschreiberin, habe oft die schönsten ledergebundenen Büchlein mit handgeschöpftem Papier mit meinen Notizen zu füllen begonnen und dann nach zwei, maximal drei niedergeschriebenen Einträgen die Feder wieder hingelegt. Dass ich diesmal über eine relativ lange Zeit regelmäßig und auch viel geschrieben habe, liegt vielleicht genau daran, dass ich wusste, dass da neugierige Nasen hinter ihren Bildschirmen in Wien, im Waldviertel, in Holland und anderswo sitzen, die hungrig sind nach Lesematerial. Vielleicht bin ich da, ganz wie beim Improtheaterspielen, eine Rampensau. Vielleicht bin ich auch eine literarische Rampensau, die es liebt, sich in Sitehits und Pageviews zu suhlen. 2.476 dieser Visits habt ihr mir bisher beschert (uh in dieser Zahl suhlt es sich herrlich!). Bisher? Ja, denn ungefähr drei bis vier Leser schauen noch immer, zwei Monate nach meiner Rückkehr, jede Woche in mein blog. Respekt.
Und genau für die gibt's auch diese letzte Botschaft: Danke. Das war's. Es kommt nix mehr.
- The End -
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