Samstag, 22. März 2008

Bilder aus Québec

Aus meinen bisherigen Erzählungen von der Stadt Québec wird euch wohl nicht überraschen, dass die dominierende Farbe dieser Bilderserie Weiß ist. Ich bin nach wie vor aus dem Häuschen, wenn ich diese Bilder seh- Soviel Schnee in einer Stadt, wie ichs sonst nur hoch oben am Berg gesehen hab. Und das im März! Der Winter ist übrigens ein 25-Jahres Rekordwinter.

Der Ausgang aus der Tiefgarage.

Battlefield Ground, ein ausgedehnter Park gleich neben den alten Stadtmauern.

Parken an der Straße durch den Park ist verboten.
Eine nette Bank mit Aussicht auf den mit Eisschollen bedeckten St. Lorentz Strom.

Québec ist wohl einer der wenigen Teile der Welt, wo die Farbe der Revolution nicht rot, sondern blau ist. Die blaue Lilie als Gegensymbol zum roten Ahornblatt begegnet einem immer wieder. Der Wille zur politischen Unabhängigkeit des französischsprachigen Kanadas ist nach wie vor sichtbar.

Langsam schieben sich die Schollen am Strom vorwärts, das andere Ufer ist kaum zu erkennen.

Das beeindruckende Chateau Frontenac dominiert das Gesicht der Altstadt, das nach Osten auf den Strom blickt.

Ein einsames Maple Leaf auf einem Pavillon.

Es gibt tatsächlich Autofähren, die durch die Schollen kreuzen.

Die ummauerte Altstadt von Québec ist noch stärker als Vieux-Montréal touristisch geprägt. Sie verliert aber trotzdem nicht an Charme. Die Petite Champlain war übrigens die einzige Straße der Stadt, wo man trotz des Wetters viele Leute sehen konnte. Sie wurden von Reiseführern zwischen den Souvenirshops durchgeschleust.

Schön ist Québec aber nicht nur im alten Teil: Ein kleines Stück spazierten wir auch außerhalb auf der Rue St. Jean, einer sehr schönen, modernen, überschaubaren Einkaufsstraße mit vielen Lokalen und vielen jungen Leuten. In dieser Straße sahen wir auch gleich drei stylishe Frisörläden. Und da meine Haare schon viel zu lang waren und weil ich in Ithaca noch keinen vertrauenswürdig aussehenden Frisör gefunden hab, nutzten Kinsha (dessen Haar ihm auch schon viel zu lang war) und ich die Gelegenheit und ließen einige Zentimeter Haar bei einem Studio namens Aquarium liegen.

Auf der Fahrt aus der Stadt hinaus durchquerten wir einige Wohnviertel, die auch allesamt auf mich einen sehr lebenswerten Eindruck gemacht haben. Québec ist definitiv eine Stadt, die ich nocheinmal besuchen möchte, aber bitte im Hochsommer, wenn der Schnee vielleicht schon weniger geworden ist!

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