Eines habe ich heute, da die Kurse begonnen haben, gemerkt: Eine amerikanischer Kurs ist westentlich arbeitsintensiver als ein österreichischer. Ich werde noch mehr im Detail über meine Vorlesungen berichten, die ich heute besucht habe, doch ein kleiner Einblick im Voraus:
Zwei Zellbiologiekurse, die ich besuche, haben beide pro Semester je zwei Zwischenprüfungen, zwei Arbeiten, die abgegeben werden müssen, eine Abschlussprüfung und verschiedene Arten, noch mehr Arbeit abzuliefern: an Diskussionen teilnehmen, Extravorträge von Postdocs und Graduate Students hören, an Quizzen teilnehmen, Zusatzhausübungen machen. Ich bin begeistert von den vielen Möglichkeiten, die einem hier geboten werden, wirklich in die Materie tief einzudringen, und zugleich doch verschreckt von dem Arbeitsaufwand, der da auf mich zukommt. Dass wirklich der ganze Tag für das Studium nutzbar gemacht werden kann, beweist folgender Link zu den Öffnungszeiten der Uris Library, die ich morgen das erste Mal besuchen möchte. Da kann man tatsächlich von Montag 08:00h früh bis Freitag 21:00h am Abend durchgehend lernen. 24h am Tag!
Gerald, ein Molekularbiologiestudent aus Wien und Schulfreund von mir, hat mir einmal erzählt, dass der amerikanische Postdoc, mit dem er zusammenarbeitete, immer wieder Pillen schluckte, um sein Schlafbedürfnis zu unterdrücken und um Tage und Nächte lang lernen, oder arbeiten zu können. Freaky.
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2 Kommentare:
hab dir in weiser voraussicht ja schon ein paar "pillen" für solche kurse mitgegeben :-)! Bevor du zu härteren Drogen greifst frag aber lieber deine haus und hofärztin :-)bussal schwestal
Hallo Magdi,
klingt ganz schön anstrengend, aber auch spannend. Immerhin wird es dir dort sicher nicht so langweilig wie mir in der Schule (wir machen so gut wie nix neues, nur Sachen, die wir schon vor Jahren gelernt haben, außer in Mathe und Bio)
Wie ist es eigentlich mit dem Essen- musst du dir immer was fertiges kaufen oder essen gehen oder kannst du dir irgendwo auch selbst was kochen?
Liebe Grüße, Maria
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