An der Decker der Basketballhalle in Bartels Hall am Campus waren Transparente mit den Namen aller acht Ivies angebracht, mittlerweile kann ich sie auswendig: Yale, Harvard, Pennsylvania, Princeton, Dartmouth, Columbia, Cornell, Brown. Das sind wirklich große Namen, dachte ich mir und genoß es, hier einfach so bei einem Basketballspiel zu sitzen. Cornellians bekamen für ihr Eintrittsgeld sogar ein T-Shirt dazugeschenkt.
Der Tabellenführer der Ivy League darf am Ende der Saison beim großen Nationalen College Basketballturnier teilnehmen, hat aber dort relativ wenig Chancen. Andere amerikanische Universitäten vergeben oft Sportstipendien, deren Empfänger nicht viel mehr zu tun haben, als hart an ihrem sportlichen Erfolg zu arbeiten, um einen universitären(!) Abschluss zu bekommen. Diese Universitäten stellen somit neben einer Ausbildungsstätte für viele andere Studenten auch eine Kaderschmiede für die Profiligen dar. In der Ivy League ist diese Praxis nicht üblich, es spielen also ausschließlich „echte“ Studenten.
Überhaupt kommt man in Cornell nicht um ein wirkliches Studium herum: Es werden auch keine Ehrendoktorate oder –professuren verliehen. Da musste der Studienabbrecher Bill Gates schon zu Harvard gehen.
1 Kommentar:
Hallo Magdi!
Und, planst du, während deinem Aufenthalt in Cornell, auch Sport zu betreiben, oder willst du weiterhin lieber zuschauen?
Maria
Kommentar veröffentlichen