Ich bin noch nicht einmal eine Woche hier, und fühle mich in meinem Zimmer wirklich wohl, wie zuhause.
Mein kuhgefleckter Fotohalter, umstanden von grünen, pinken, orangen und gelben post-Its, erstanden im Cornell Store.
Mein Visitenkartenhalter, der schon Karten meiner zwei Advisors trägt: der meines faculty advisors und Tamaras, study abroad advisor.
Nicht gekauft, sondern wie schon einmal erwähnt, aus Wien mitgebracht: meine Sonnenblume und mein Schmetterling.
Mein Gerbera-Poster an der Eingangstür.
Mein Schreibtisch, den ich heute mit ein paar Handgriffen um 50% vergrößert habe. Er sollte damit bereit sein für das Studium der vielen Textbooks, die mich ab Montag erwarten.
Ich hab mittlerweile schon einige andere Behausungen am Campus und außerhalb davon gesehen und dabei festgestellt, dass ich mit dem West Campus eine sehr gute Wahl getroffen hab. Die amerikanischen Häuser sind alles andere als massiv gebaut und so kann ein Haus, dessen Alter noch gar nicht wirklich als hoch zu bezeichnen ist, einen Holzboden mit 5° Neigung haben, eine vertrauensvergraulende Treppe besitzen oder einfach als ganzes nicht wohnlich wirken. Die Häuser am West Campus werden in 15 Jahren wohl um nichts besser aussehen. Für mich und meine paar Monate hier sollte es reichen.
Warum ich gerade über das Wohnen so viele Worte verliere, wo ich doch in den letzten zwei, drei Tagen so viel erlebt habe? Ich weiß es nicht. Aber wer mit Freude bis hierher gelesen hat, kann vermutlich nachvollziehen, wie fein es ist, sich in der „Fremde“ ein Zuhause zurechtgerichtet zu haben.
1 Kommentar:
Dein Zimmer ist wirklich sehr schön und gemütlich, da kann ich mir gut vorstellen, dass du dich wohlfühlst. Viel Spass auch beim morgen beginnenden Arbeiten wünscht dir Mama
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