Ich wurde gefragt, wie ich denn hier am Campus zu Essen komme. Wir sind in den USA, logische Antwort: Überall und immer und am besten gleich eine ganze Menge davon. Ich möchte keineswegs Stereotypen überstrapazieren, aber besser lässt sich die Situation einfach nicht beschreiben!
Als Bewohnerin des West Campus Housing Systems musste ich mich für einen sogenannten meal plan anmelden. Einen housing meal plan gibt es ab 2.115$ pro Semester, wobei man in diesem, dem günstigen Fall, einen House choice meal plan bekommt. Im Carl Becker House, in dem ich wohne, gibt es eine eigene Mensa (dining hall), hier kann ich so oft ich will soviel ich will essen, ebenso in den dining halls der anderen beiden Häuser am West Campus. Diese Art von Mensa nennt sich All you care to eat restaurant und wird durch fünf weitere Exemplare am Campus vertreten, in welchen ich insgesamt 50 Mal essen darf. Am West Campus habe ich bis jetzt immer gefrühstückt und meistens diniert. Das Buffet bietet alles mögliche und reichlich davon, am Abend wird auch teilweise frisch gekocht und erfreulicherweise gibt es auch viel Salat, Gemüse, Obst und andere gesunden Sachen, sogar Müsli!
Des weiteren bekomme ich für die zweitausend Dollar auch 250 Big Red Bucks, ein dem Dollar äquivalentes, rein elektronisches Zahlungsmittel, das von meiner ID card abgebucht wird, wenn ich in einem der vielen anderen dining halls, Cafés oder Buffets esse.
In meiner ersten Woche hier (von 18!) habe ich gerade mal 2,57 BRBs für eine Suppe ausgegeben. Wenn das so weitergeht, bleibe ich am Ende auf 200 BRBs sitzen. Will ich sie alle ausgeben, so müsste ich 14 BRBs pro Woche ausgeben, dann wiederum aber würde ich ja meine unlimitierten Mahlzeiten, die ja auch 1900$ kosten, nicht gut ausnützen... Eines steht fest: Um hier ein gutes Preis/Leistungsverhältnis herauszuholen, esse ich viel zu wenig.
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